Das Einrichten eines Ateliers hat viel mit Individualität zu tun. In einem Atelier steht das Thema Arbeit im Vordergrund – Vorwiegend künstlerisches Arbeiten. Aus diesem Grund mischt man bei Einrichten eines Ateliers Zweckmäßiges mit Verspieltem und Altes mit Neuem. Die Möbel, die sich in einem Atelier wiederfinden sollten Individualität ausstrahlen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Menschen die künstlerisch arbeiten ein Auge fürs Detail haben und einen Blick für Schönes. Oftmals werden Sachen vom Sperrmüll gekonnt aufgearbeitet und ins Geschehen integriert.
Die Besucher wundern sich dann häufig über so viel Schönheit. Nicht jeder Mensch, der künstlerisch arbeitet verdient damit ausreichend Geld, um sich tolle Möbels und teure Möbel zu leisten. Doch kann man mit Eigenleistung und handwerklichem Können auch selber Möbelstücke designen und den, die den Designer-Möbeln aus den Möbelhäusern in Nichts nachstehen.
Selbstverständlich ist nicht jeder Künstler arm und manche Ateliers dienen Repräsentationszwecken. hier findet man die dann schon die teuren und gekonnt in Szene gesetzten Möbelstücke der renommierten Möbeldesigner. Vor allem Designer-Möbel aus den 20er, 50er und 60 Jahren haben es den Schöngeistern angetan und für diese Einzelstücke, die zum Teil auch schon in Museen stehen, muss man viel Geld auf den Tisch legen. Dafür hat man dann aber auch ein Unikat, dass dem Besucher des Ateliers die Sprache verschlägt
Grundsätzlich sollte ein Atelier nicht durch zu viele Möbel vollgestellt sein sondern dem Betrachter eine weite Fläche bieten. Zudem spielen Licht und Helligkeit eine große Rolle, denn nur so ist ein inspiriertes Arbeiten möglich. Je nach Größe und Lage des Ateliers kann man mit Licht spielen. Wer sein Atelier in einem Ladenlokal hat, der nutzt das Tageslicht, das durch die Fenster eindringt. Wer ein Loft als Atelier besitzt arbeitet gekonnt mit Tageslicht und Kunstlicht und wer ein Atelier unterm Dach besitzt ist auf Kunstlicht angewiesen. Die Möbel und Einrichtungsgegenstände, die man für ein Atelier auswählt haben viel mit Individualität und Stilbrüchen zu tun Und es gilt die Devise: “Alles geht!”
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